SEO für Einsteiger – So kommst du auf Platz 1 bei Google

SEO Münster

Wie schafft man es eigentlich bei einer Suchanfrage bei Google von potentiellen Neukunden als erstes angezeigt zu werden?

Ist dies überhaupt beeinflussbar? In dem folgenden Artikel geben wir dir eine Einführung, wie Google Suchergebnisse anzeigt und wie sogenannte Suchmaschinenoptimierung (SEO) funktioniert.

Relevanz als oberstes Kriterium

Wenn Google eine automatisierte Entscheidung treffen muss Suchergebnisse darzustellen, ist das oberste Kriterium Relevanz für den Suchenden. Die Mission von Google ist es die Informationen der Welt nützlich zu machen. Also zeige Google, dass du für eine bestimmte Suchanfrage nützlich bist!

Die 3 Schritte zum Erfolg

Der erste und wichtigste Schritt im Suchmaschinenmarketing ist herauszufinden, wie viele deiner potentiellen Neukunden überhaupt deine Dienstleistung suchen und welche Begriffe Sie tatsächlich eingeben. Der 2. Schritt liegt in der Gestaltung deiner Webseite (Onpage SEO). Im 3. Schritt sind Maßnahmen nötig, die unabhängig von deiner Webseite deine Relevanz erhöhen (Offpage SEO).

Keyword-Recherche – Wonach suchen deine Kunden?

Bei der Keyword-Recherche willst du sicherstellen, dass du deine Webseite auf die richtigen Suchbegriffe optimierst. Warum dies so wichtig ist, zeigt folgendes Beispiel:
Während in Deutschland 2900 potentielle Kunden nach „Friseur Münster“ suchen, geben laut Google weniger als zehn Personen „Haarsalon Münster“ ein. Wenn du nun deine Webseite auf „Haarsalon Münster“ ausrichtest, wirst du selbst auf dem ersten Platz bei Google keinen nennenswerten Besucherstrom auf deiner Webseite erhalten.

Onpage SEO – Wie gestalten du deine Webseite relevanter?

Bei der Optimierung deiner Webseite lassen sich über 100 Faktoren benennen, welche dazu beitragen Ihr Ranking bei Google zu verbessern. Die wichtigsten Faktoren für eine Webseite, welche keine Artikel zur Verfügung stellt, wie z.B. unser Blog, sind:

Domain (Webadresse, z.B. www.gutado.de)

Ein häufig unterschätzter und wenig beachteter Faktor ist das Alter einer Domain. Ein Unternehmen, welches schon länger am Markt ist und eine ältere Webadresse besitzt, wird automatisch relevanter eingestuft. Alle weiteren SEO Maßnahmen haben eine größere Wirkung. Die Domain sollte nach Möglichkeit auch den wichtigsten Suchbegriff enthalten, z.B. www.friseur-muenster.de.

Überschriften und Texte

An den Überschriften, insbesondere an dem Seitentitel, erkennen nicht nur deine Besucher, sondern auch Google, worum es sich bei deiner Internetseite dreht. Das wichtigste Suchwort, z.B. „Ihr Friseur in Münster“ sollte hier enthalten sein. Auch in deinen Texten solltest du wichtige Suchbegriffe aufnehmen. Verfasse deine Texte unbedingt selbst, da Google Kopien automatisch erkennt und das Original bevorzugt!

Professionelles Webdesign

Eine fehlerfreie Programmierung und eine gute Navigationsfreundlichkeit (Usability) tragen auch zum Webseiten-Erlebnis bei und werden von Google daher ebenfalls bevorzugt. Insbesondere die Ladezeit deiner Webseite wird dabei immer wichtiger! Für die Onpage Optimierung gibt es sehr gute Software, welche uns bei der Suchmaschinenoptimierung deiner Webseite unterstützt.

Offpage SEO – Wie wird deine Webseite für Google relevanter?

Die Offpage SEO Optimierung ist der Kern jeder SEO-Strategie. Auch hier gibt es unzählige Faktoren, die zu beachten sind. Die Essenz ist jedoch simple. Google PageRank: Je mehr wichtige fremde Webseiten auf deine Webseite verweisen (sogenannte Backlinks), desto höher wird deine Seite von Google eingestuft. Google ordnet die Seiten dabei nach dem PageRank, welcher von 0-10 reicht. Facebook.com ist beispielsweise mit 9 eingestuft. Je höher Google deine Seite einstuft und je besser Ihr Inhalt zu der Suchanfrage passt, desto höher wird deine Webseite angezeigt!

Die SEO Relativitätstheorie

Nicht nur bei Einstein ist alles relativ. Bei der Suchmaschinenoptimierung ist dies genauso. Du musst nicht das nächste Facebook sein, sondern lediglich ein bisschen besser, als die Webseite auf Platz 1 von Google. Mit spezieller Software, welche wir nutzen, können die Backlinks der Konkurrenz aufgedeckt werden. Hat dein Wettbewerber beispielsweise zwei Verweise von „PageRank 3“ Seiten und 20 Verweise von „PageRank 0-1“ Seiten, reichen ggf. drei unterschiedliche „PageRank 3“ Seiten um auf Platz 1 vorzurücken.

SEO für lokale Dienstleister und Betriebe

Im Gegensatz zu großen Unternehmen können kleinere, lokale Betriebe nicht tausende von Euro für SEO ausgeben. Unsere folgenden Tipps steigern trotzdem die Wahrscheinlichkeit besser gefunden zu werden:

Google+ Local Brancheneintrag

Lasse dich im Google+ Local Branchenbuch eintragen. Bei lokalen Dienstleister wählt Google sieben Unternehmen aus, welche auf der ersten Seite angezeigt werden.

Weitere Branchenbücher = Weitere Backlinks

Trage dich in (kostenlose) Branchenbüchern ein. Achte dabei auf den gleichen Namen, die gleiche Adresse und die gleiche Telefonnummer. So kann Google Ihre Backlinks richtig zuordnen.

Links deiner Kooperationspartner und Referenzen

Häufig sind schon „Offline Beziehungen“ gegeben. Ein Vortrag bei der Handwerkskammer, die Sponsorenbeziehung beim lokalen Handballverein, Lieferanten, Kooperationspartner und Referenzen von Ihren Kunden. Sorge dafür, dass deine Kooperationspartner und Referenzen auf deine Seite verweisen!

Nutze Social Media Marketing, wie z.B. Facebook

Nicht nur Backlinks werden von Google als „Stimme“ für deine Webseite interpretiert. Jeder “Like” zeigt Google, dass deine Webseite Relevanz besitzt. Zudem erhältst du unzählige Backlinks von einer hochbewerteten Webseite.

Hast du schon mal überlegt, warum große Unternehmen eigentlich groß sind?

Glaubst du, dass es möglich ist mit einem sehr zuckerhaltigen Getränk, welches eigentlich nur gekühlt wirklich genießbar ist, im Jahr fast 47 Milliarden Dollar Umsatz zu machen? Coca Cola gelingt dies, da mindestens 96% aller Deutschen das Zuckerwasser kennen. Für diese Bekanntheit investiert der Konzern weltweit jährlich mindestens 290 Millionen Dollar nur in Werbung!

Kosten für Online Werbung sind unwichtig

Sind 290 Millionen Dollar bei Coca Cola nun viel oder nicht? Sind über 10.000 €, wie sie einige Gastronomen oder Anwälte ausgeben viel? Wie so häufig lautet die Antwort: Es kommt darauf an! 10.000 € für vier Kunden ist sehr viel Geld, wohingegen 10.000 € für 1000 Kunden ein absolutes Schnäppchen ist. Viele kleinere Unternehmen bewerten die Werbung jedoch nur anhand der Kosten und schätzen diese als sehr teuer ein.

Dein Werbebudget pro Neukunde ist entscheidend

Als gute Beurteilung für Werbung ist daher die wichtigste Frage: Was bringt dir ein Neukunde an Umsatz? Zwei Beispiele verdeutlichen hier die Vorgehensweise:

Thomas, der Anwalt, findet sein Werbebudget

Der Anwalt Thomas verlangt für seine Beratungsleistung 800 € pro Tag. Im Durchschnitt erfordern Kundenprojekte dabei zwei Tage seiner Zeit. An einem Kunden verdient er durchschnittlich 1600 €. Nun ist es davon abhängig, wie viel des Umsatzes er benötigt um sein Gehalt und weitere Kosten, wie z.B. Büromiete und seine Büroassistenz zu bezahlen. Wahrscheinlich wird er mit 1400 € gut auskommen. Thomas legt daher mit gutem Gewissen für einen neuen Kunden 200 € als Werbebudget fest.

Roberto, der Gastronom, findet sein Werbebudget

In einem anderen Beispiel möchte der Gastronom Roberto sein Werbebudget pro Kunde festlegen. Er weiß, dass Paare meistens 25 € pro Besuch bei ihm ausgeben. Durchschnittlich kehren seine Kunden zwei Mal pro Jahr bei ihm ein. An einem Kunden verdient er zunächst 50 € pro Jahr. Ein Kunde empfiehlt sein Restaurant jedoch durchschnittlich einem anderen Paar weiter, weshalb er mit der Akquise eines Kunden eigentlich 50 € (eigener Umsatz) + 50€ (Umsatz durch Weiterempfehlung) = 100 € Umsatz pro Jahr macht. Da er davon ausgeht, dass Kunden länger als ein Jahr zu ihm kommen werden, hält er ein Werbebudget von 20 € für einen Kunden für angemessen.

Online Werbung die sich nicht lohnt

Roberto wird von einem Vertreter der Gelben Seiten besucht. Mit 500 € pro Jahr ist er in der Online Ausgabe der Gelben Seiten für ein Jahr vertreten. Durch sein Statistikprogramm „Google Analytics“ auf seiner Webseite weiß er genau, dass innerhalb eines Jahres 100 Besucher durch die Gelben Seiten auf seine Webseite gelangt sind. Da seine Webseite mit einem ansprechenden Webdesign ausgestattet ist, erhält er über seine Homepage 10 Reservierungen im Jahr. Er hat daher pro Kunde 500 € / 10 Reservierungen = 50 € ausgegeben. Er liegt daher 30 € über seinem veranschlagten Budget und beendet diese nicht lohnende Maßnahme.

Online Werbung die sich lohnt

Als nächstes möchte Roberto Online Werbung mit Google AdWords ausprobieren. Hier zahlt er für das professionelle Einrichten der Google AdWords Kampagne 350 € und veranschlagt ein Budget von 650 € in einem Jahr. Ein Besucher auf seiner Webseite kostet ihn dabei erfolgsbasiert 1,20 €, weshalb er in einem Jahr 542 Besucher auf seiner Webseite hatte. Wie oben, reservieren davon 10% online einen Tisch bei ihm. Er kann sich daher über 54 Reservierungen freuen. Insgesamt hat er für einen neuen Kunden 1000 € / 54 Reservierungen = 18,50 € pro Kunde ausgegeben.

Dank Online Werbung weiter wachsen

Roberto freut sich! Das Jahr zuvor hatte er durch die 54 zusätzlichen Kunden und deren Weiterempfehlungen ein Umsatzplus von 4860 €. Pro neuem Kunden hat er daher 90 € verdient. Dies ist etwas weniger als angenommen, Roberto ist aber trotzdem sehr zufrieden! In diesem Jahr hat er direkt 5000 € investiert, 540 neue Kunden gewonnen und ein unglaubliches Umsatzplus von 48.650 € im ersten Jahr mit Google Werbung erzielt. Roberto hat nun neue Pläne! Im nächsten Jahr eröffnet er seinen zweiten Laden. Er hat verstanden, dass wenn er eine Werbeform findet bei der er deutlich mehr an einem Kunden verdient, als es kostet diesen zu akquirieren stehen ihm alle Möglichkeiten offen!

Was sagst du? Wie legst du dein Werbebudget fest? Wenn du erfahren willst, ob sich Google AdWords für dich lohnt oder wie viel du für einen Besucher zahlen müsstest, kontaktiere uns gerne.

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Nur als starke Gemeinschaft können wir, die kleinen und mittleren Unternehmen, auf die wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen Einfluss nehmen. Einschließlich seiner Mitgliedsverbände spricht der BVMW für mehr als 150.000 Unternehmen mit rund 4,3 Millionen Beschäftigten.

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