Google Keyword-Planer – Das beste Marktforschungstool der Welt

In unserem heutigen Blogbeitrag geht es um eines der besten Marktforschungsinstrumente der Welt: Den Google Keyword-Planer. Vielleicht übertreiben wir etwas, aber er ist definitiv extrem hilfreich. In einem ersten Schritt erfährst du, bei welchen Fragestellungen er dir weiterhelfen kann.

Das Problem der Marktforschung

Während meines Marketingstudiums und auch während meiner Zeit bei einem Marktforschungsinstitut gab es immer ein grundlegendes Problem. Es gibt immer eine Abweichung zwischen dem, was Befragte sagen und dem was sie tatsächlich tun. Durch besondere Methoden, versucht man diese Diskrepanz klein zu halten.

Daten von Google sind ohne Diskrepanz

Betrachten wir nun die Daten von Google, basieren sie auf den tatsächlichen Suchanfragen, die durchschnittlich in den letzten 12 Monaten durchgeführt wurden. Es gibt daher keine Diskrepanz zwischen Interesse und Handlung. Die Suche spiegelt 1 zu 1 das Interesse deiner Zielgruppe wieder.

Möglichkeiten mit dem Google Keyword-Planer

Der Google Keyword-Planer kann dir bei folgenden Fragestellungen helfen:

  1. Wie groß ist das tatsächliche Marktpotential meines Angebots?
  2. Lohnt sich Suchmaschinenmarketing für mich?
  3. Welche Suchbegriffe nutzt meine Zielgruppe?
  4. Welche Suchbegriffe sollte ich auf meiner Webseite verwenden?

 1. Tatsächliches Marktpotential meines Angebots

In unserem Beispiel möchte Christine in Münster ein Yogastudio eröffnen. Ein Kern Ihres Angebots soll im Sommer „Yoga im Freien“ werden. Durch den Google Keyword-Planer ist es Ihr möglich zu erfahren, wie viele Menschen in Münster und Umgebung ein „Yogastudio“ suchen oder „Yoga lernen“ wollen. Zusätzlich kann Sie herausfinden, wie viele im Sommer „Yogaunterricht im Freien“ oder „Yoga lernen im Freien“ eingeben. So erfährt Sie, ob Menschen diese Form des Unterrichts schon aktiv “nachfragen“.

2. Lohnt sich Suchmaschinenmarketing für mich?

Sollte eine sogenannte Keyword-Recherche ergeben, dass niemand in Münster und Umgebung Yoga lernen möchte, weil niemand danach sucht, heißt dies vor allem eins: Suchmaschinenmarketing kann vernachlässigt werden. Es ist nicht nötig auf die ersten Google Plätze mit einer tollen Webseite zu kommen, wenn niemand danach sucht. Die Webseite muss daher anders beworben werden, um Kunden zu gewinnen. Gleichzeitig wird es insgesamt schwieriger, da erst Interesse geweckt werden muss, statt vorhandenes Interesse zu bedienen.

3. Welche Suchbegriffe nutzt meine Zielgruppe?

In unserem kostenlosen Online Marketing Seminar bringen wir immer folgendes Beispiel: 2900 Menschen suchen pro Monat nach „Friseur Münster“. Keine 10 Personen suchen nach „Haarsalon Münster“. Dennoch wimmeln einige Webseiten vom Begriff Haarsalon und sind darauf optimiert. Im Ergebnis bringt die Optimierung jedoch nichts.

 4. Welche Begriffe sollte ich auf meiner Webseite verwenden?

Genau genommen ist diese Frage schon in Punkt 3 beantwortet worden. Auf der Webseite sollten Suchbegriffe auftauchen, welche mit dem Angebot gut übereinstimmen und wonach häufig gesucht wird. So freuen sich zwei wichtige Teilnehmer im Internet: Google erkennt, dass Ihre Webseite die Suchanfrage gut beantwortet. Ihre Besucher freuen sich, dass Sie genau das finden, wonach sie gesucht haben und „ihre“ Begrifflichkeiten verwenden.

Google Keyword-Planer Teil 2

Unser nächster Blogbeitrag heißt Google Keyword-Planer Anleitung. Dort erfahrt Ihr, wie Ihr die Daten von Google selbst abfragen und interpretieren könnt.

 

1 Kommentar

[…] unserem letzten Beitrag „Google Keyword-Planer Teil 1“  haben wir dir gezeigt, dass du mit dem Google Keyword-Planer sehr nützliche Informationen […]

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